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Blackstar8485 Blackstar8485 ist männlich
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StarCraft - Makel der Liebe (unvollständig) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Thema: StarCraft
Titel: Makel der Liebe
Handelnde: Sarah Kerrigan, Arcturus Mengsk, Jim Raynor, Matt Horner und Andere
Datum: ab 10.02.2013





Makel der Liebe



Seit Tagen höre ich nichts Anderes als das ewige Brummen der Maschinen, die kratzenden Stahlwände und die nervenden Borddurchsagen die lauten: „Ein Mechaniker in den Maschinenraum!“, oder „Commander, bitte melden sie sich auf der Brücke.“. Ich habe es satt! Diese erschreckende Geräuschkulisse macht mich wahnsinnig. Man sollte alles ganz einfach mit einem Knopfdruck abschalten können, nur Wunschdenken. Aktuell bin ich unglaublich genervt, wobei meine Crew nichts dafür kann. Oh man, wie ich für die wirken muss… „ein total verbittertes Opfer“ hörte ich vor kurzem zwei Rekruten über mich reden. Zuerst wollte ich sie wegsperren lassen, doch wer kann ihr Denken verübeln, wenn ich es nicht einmal kann. Vermutlich haben sie sogar Recht, vielleicht bin ich ein „Opfer“ oder ein richtig abgesoffener Versager. Dröhn mir rund um die Uhr mein Hirn voll und behaupte sogar, dass die Tage, an denen ich „nur“ zwei Flaschen Whiskey leer saufe kontrollierte sind. Was ist nur aus dem ehemaligen ehrenvollen und pflichtbewussten Rebellenführer geworden? – Ein Wrack, nichts als ein bekifftes Wrack! Ach ja, mein Selbstmitleid kennt keine Grenzen. Erbärmlich. Wenn ich nur ungeschehen machen könnte, was passiert ist. Da will man nur was Gutes tun und steck im nächsten Moment bis zum Kopf in der Scheiße. Wieso, weshalb, warum – nur einige Fragen die sich mir immer und immer wieder stellen.

Durchsage: „Commander Raynor bitte auf die Brücke, Commander bitte auf die Brücke.“

Was’n jetzt schonwieder!? Darf man sich noch nicht einmal in Ruhe selbstbemitleiden? Dann setz ich mich mal lieber in Bewegung.
Auf der Brücke angekommen läuft bereits mein erster Offizier, Matt Horner, auf mich zu. Wie so oft gut gelaunt und parallel immer wachsam. Ein echter Glückstreffer so einen jungen Piloten Mengsk abgeworben zu haben.

„Sir“, eröffnet der junge Offizier seinen Lagebericht – „Unsere Sensoren haben ein riesiges Objekt auf halb- Steuerbord entdeckt. Es scheint organischer Natur zu sein und bewegt sich mit gemittelter Impulskraft auf uns zu.“

„Definieren sie „organische Natur“ erdröhnte Raynor’s Stimme hintergrund.“

Eine sich von hinten anschmiegende Stimme erklang lautstark: „Zerg, Sir! Es sind die Zerg!“ Es war sein zweiter Offizier. Ein etwas älterer, jedoch faltenfreier Mann, der die Identifikation des Schiffes übernahm.

„Beruhigen sie sich, der Nichtangriffspack mit Kerrigan’s Zerg gilt noch. Es muss sich um ein blödes Missverständnis handeln, hoffe ich zu mindestens“

Der Nichtangriffspackt von Char, ein glorreicher Sieg! Kerrigan unterschätzte die Willenskraft von uns Terranern. Nachdem Mengsk, Sarah an die Zerg verriet, transformierten diese sie in ein Monster. Ein Mischwesen von Mensch und Zerg. Dank ihren Telepatischen Kräften wurde sie zu der größten Waffe der Zerg, welche die Protoss vernichtete und es mit uns gleichtun wollte. Doch hatte sie die Rechnung nicht mit unserer Ehre gemacht. Naja und da war dann noch dieses Artefakt, was uns letztendlich auch den Hintern rettete. Durch dessen Energie wurde Sarah wieder zu einem Mensch, jedoch hielt dies nicht lange. Sie kehrte zu den Zerg zurück und begann einen erbitterten Rachefeldzug gegen Arcturus Mengsk. Es ist ja nicht so, als ob ich diesem Kotzbrocken den Zorn der Zerg nicht gönnen würde, doch ging sie durch das Töten von Zivilisten eindeutig zu weit! Schließlich verwendeten wir erneut unser Artefakt, welches die Zerg ein weiteres Mal zurückdrängte. Als Konsequenz ihrer bitteren Niederlagen unterzeichnete sie, wenn auch nur wiederwillig, einen Nichtangriffspackt der nach dem Zerg Heimatplaneten benannt wurde. Seitdem überwachen wir unsere angriffslustigen Nachbaren, welche nur aus Angst vor dem Artefakt Ruhe geben.

„Sir“, unterbrach Matt seinen Gedankengang, „Wir werden gerufen.“

„Auf den Schirm, Matt.“, befahl Raynor fasst schon erschrocken.

„Nah Jimmy, mein kleiner, süßer Terranerliebling“, erklang eine weibliche ,kratzende aber auch sanfte Stimme, welche ihm sehr vertraut vorkommt.

Ohne eine Antwort von Raynor fuhr die Stimme fort: „Ich würde gerne mit meinem Schatzie alleine reden. Leicht lachend - Falls es keine Umstände macht.“
„Verlasst bitte alle die Brücke“, forderte Raynor.

„Sir, die will sie nur rumkriegen und alte Wunden aufreißen!“, ertönte Matt lautstark.

„Du hast einen sehr temperamentvollen, jungen ersten Offizier, Jimmy. Er ist aber ziemlich schnuckelig. Wenn er so gut ist, wie er aussieht, dann wäre er ein ehrenwürdiger Zerebrat“

„Matt, erneut fordere ich dich und deine Leute auf die Brücke zu verlassen, ich regel das schon.“ Matt erwiderte ein stures, jedoch freundliches „Ja Sir“, worauf hin alle den Raum verließen.

„Also, was willst du Kerrigan“, wies er sie ungeduldig hin.

„So harte Wort für eine alte schon lange nicht gesehene Freundin?“, erwiderte sie.

„Ich will einfach nur die Vergangenheit ruhen lassen. Also, was führst du im Schild?“.

„Erstens führe ich nichts im Schilde und zweitens habe ich nicht unsere Vergangenheit zerstört, ich war nur das Opfer. Weißt du überhaupt, wie friedlich alles hätte ausgehen können? Zuerst verzieh ich dir deinen Verrat an mir, danach gab ich dir erneut eine Chance mit mir zusammen zu sein. Du hättest mir nur gegen die Protoss helfen müssen aber nein, die hast dich erneut gegen mich gewandt.“, antwortete sie mit zunehmend erregter Stimme.

„Ich wollte mit dir fliehen, weg von Mengsk und den Zerg, dabei hätte ich dich so akzeptiert, wie du bist, selbst als Zergfrau. Ich habe dich über alles geliebt, meine Zuckermaus. Ich konnte aber nicht zulassen, dass du Milliarden unschuldige Menschen ab metzelst.“, dabei schwankte seine Stimme in eine trauernde, jedoch ebenwürdig erregte um.

„Darüber lässt sich streiten. Wie dem auch sei, bin ich nicht hier, um mit dir wie so oft zu streiten, sondern dich um Hilfe zu bitten.“, schluchzte sie kleinlaut.
„Das ist ja interessant! Du willst ernsthaft, dass ich dir helfe?“, antwortete er erstaunt.

„Ja genau, ich brauche deine Hilfe aber bilde dir nichts darauf ein, hast du verstanden!“, sprach sie erzürnt.

„Oh, die große Königin der Klingen braucht die Hilfe von einem untergeordnetem Dieser Link wird erst nach der Registrierung angezeigt. Terraner. Wie komme ich denn zu dieser Ehre?“, ertönte er verwundert.

„Mach dich nur lustig. Aber was ich zu sagen habe, könnte sehr wichtig für dich sein. Das Gleichgewicht der bekannten Völker steht am Abgrund. Für dich sollte meine Bitte großen Wert haben.“, erwähnte sie mit heller und freundlicher Stimme.

„Weiß nicht, warum ich dir noch vertrauen soll, nachdem was du mir und anderen angetan hast, jedoch hast du es geschafft mein Interesse zu wecken. Dann schieß mal los…“, verlangte er neugierig.

„Vor acht Tagen ist einer meine Hybriden verschwunden. Er ist ein Mischwesen aus Protoss und Zerg mit starken telepathischen sowie mentalen Kräften. Zuvor haben einige meiner Flugeinheiten verlauten lassen, dass drei Kriegsschiffe der terranischen Liga in Zergterritorium eingedrungen sind. Wie du sicherlich weißt, ist das ein Kriegsgrund. Mit dem Unterschied, dass die Liga der Aggressor ist. Ich habe natürlich festgestellt, wie sehr dir das Leben der terranischen Zivilisten am Herzen liegt, weshalb ich auf einen Feldzug verzichte, wenn du mir hilfst den Hybriden wiederzubeschaffen.“

Bei ihren Worten klingt sie sehr vertraut, fast schon verzweifelt. Seitdem sie die Zergkönigin ist, habe ich sie noch nie so mitgenommen gesehen. Sie tut mir fast schon leid.

„Drohst du mir etwa? So wie ich das sehe, bist du ziemlich verzweifelt, weil deine Superkräfte dir nicht weiterhelfen können und deine Drohnen ebenfalls versagen. Auch einen Krieg würdest du nicht gewinnen, weil wir noch das Artefakt besitzen.“, verkündet er selbstbewusst.

„Lass mich dir einen Anreizt geben, mir zu helfen. Selbst wenn ihr dieses Artefakt besitzt, kann ich trotzdem jede Menge Schaden verursachen. Denk doch mal ganz scharf nach, was könnte Mengsk nur mit einem Hybriden anstellen? – Eine Armee an züchten, die auf sein Kommando hört oder neue Waffen bzw. neue Rüstungen bauen, welche seine Truppen überlegender machen als deine. Spätestens dann wäre ihm ein Waffenstillstand von uns Dreien egal. Des weiterem würdest du meine zu tiefste Dankbarkeit erhalten.“, erdröhnte sie freundlich und zutraulich.

„Ach Sarah, wie soll ich deine Dankbarkeiten denn je ablehnen können. Ok, Schluss mit Lustig. Deine Aspekte sind sinnvoll und zugleich erschreckend. Gehen wir davon aus, ich helfe dir, warum glaubst du, das ich den Hybriden nicht für meine Zwecke missbrauchen würde?“, lächelte er hinüber.
„Du müsstest wissen, dass ich sehr überzeugend wirken kann. Also Deal?“, zwinkerte und lachte sie ihm zu.

„Deal aber ich warne dich, halte mich nicht für einen Narren!“

„Ich wusste doch, dass ich mich auf dich verlassen kann, mein süßer Jimmy.“ schloss sie fröhlich ihr Gespräch ab.

Oh man, habe ich mich wirklich darauf eingelassen? Ich bin richtig in ihre Fänge getappt. Aber wie kann ich nur ihrem unschuldigem Lächeln wiederstehen? Was ist nur mit dir los Raynor, wir hatten das ganze doch schon ein Dutzend Mal durch gekauert. Sie ist eine Massenmörderin der Zerg. Auf der Anderen Seite hat sie aber Recht, Mengsk kann mit ihren Hybriden tun was er will. Falls er es wirklich schaffen sollte, das bekannte Gleichgewicht zum Kippen zu bringen, ist er eine akute Bedrohung. Ich erinnere mich gerne an die Worte eines alten Freundes: „Wenn du etwas verändern willst, dann musst du dich erst selbst verändern. Beginne zu begreifen, wer du bist. Beginne deinen Feind zu lieben, um ihn zu verstehen. Erst wenn du das begreifst, bist du bereit für deine Ehre zu kämpfen, selbst wenn du dafür sterben musst. Die Dinge, für die es sich zu kämpfen lohnt, sind meist die, die du nie verstehen wirst, auch wenn du dessen Überzeugung bist.“ Und er hat Recht!
Plötzlich bemerkte ich ein leichtes Klopfen hinter mir, welches von Sekunde zu Sekunde lauter wird. Es hörte sich eisern an und scheint vom Haupttor zu kommen. Ich nähere mich an und… achso, Matt und die Crew. Die habe ich ja total vergessen. Ich bekomme ein Gefühl, dass sich nach Unmut und Angst anfühlt. Werden sie mir helfen oder mich zur Hölle schicken?

(unvollständig - Fortsetzung Folgt)




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Es sind meistens die kleinen Dinge, die eine große Sache ausmachen.
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17.02.2013 22:52 Blackstar8485 ist offline E-Mail an Blackstar8485 senden Beiträge von Blackstar8485 suchen Nehmen Sie Blackstar8485 in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
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Titel: Makel der Liebe
Handelnde: Sarah Kerrigan, Arcturus Mengsk, Jim Raynor, Matt Horner und Andere
Datum: ab 10.02.2013





Makel der Liebe



Seit Tagen höre ich nichts Anderes als das ewige Brummen der Maschinen, die kratzenden Stahlwände und die nervenden Borddurchsagen die lauten: „Ein Mechaniker in den Maschinenraum!“, oder „Commander, bitte melden sie sich auf der Brücke.“. Ich habe es satt! Diese erschreckende Geräuschkulisse macht mich wahnsinnig. Man sollte alles ganz einfach mit einem Knopfdruck abschalten können, nur Wunschdenken. Aktuell bin ich unglaublich genervt, wobei meine Crew nichts dafür kann. Oh man, wie ich für die wirken muss… „ein total verbittertes Opfer“ hörte ich vor kurzem zwei Rekruten über mich reden. Zuerst wollte ich sie wegsperren lassen, doch wer kann ihr Denken verübeln, wenn ich es nicht einmal kann. Vermutlich haben sie sogar Recht, vielleicht bin ich ein „Opfer“ oder ein richtig abgesoffener Versager. Dröhn mir rund um die Uhr mein Hirn voll und behaupte sogar, dass die Tage, an denen ich „nur“ zwei Flaschen Whiskey leer saufe kontrollierte sind. Was ist nur aus dem ehemaligen ehrenvollen und pflichtbewussten Rebellenführer geworden? – Ein Wrack, nichts als ein bekifftes Wrack! Ach ja, mein Selbstmitleid kennt keine Grenzen. Erbärmlich. Wenn ich nur ungeschehen machen könnte, was passiert ist. Da will man nur was Gutes tun und steck im nächsten Moment bis zum Kopf in der Scheiße. Wieso, weshalb, warum – nur einige Fragen die sich mir immer und immer wieder stellen.

Durchsage: „Commander Raynor bitte auf die Brücke, Commander bitte auf die Brücke.“

Was’n jetzt schonwieder!? Darf man sich noch nicht einmal in Ruhe selbstbemitleiden? Dann setz ich mich mal lieber in Bewegung.
Auf der Brücke angekommen läuft bereits mein erster Offizier, Matt Horner, auf mich zu. Wie so oft gut gelaunt und parallel immer wachsam. Ein echter Glückstreffer so einen jungen Piloten Mengsk abgeworben zu haben.

„Sir“, eröffnet der junge Offizier seinen Lagebericht – „Unsere Sensoren haben ein riesiges Objekt auf halb- Steuerbord entdeckt. Es scheint organischer Natur zu sein und bewegt sich mit gemittelter Impulskraft auf uns zu.“

„Definieren sie „organische Natur“ erdröhnte Raynor’s Stimme hintergrund.“

Eine sich von hinten anschmiegende Stimme erklang lautstark: „Zerg, Sir! Es sind die Zerg!“ Es war sein zweiter Offizier. Ein etwas älterer, jedoch faltenfreier Mann, der die Identifikation des Schiffes übernahm.

„Beruhigen sie sich, der Nichtangriffspack mit Kerrigan’s Zerg gilt noch. Es muss sich um ein blödes Missverständnis handeln, hoffe ich zu mindestens“

Der Nichtangriffspackt von Char, ein glorreicher Sieg! Kerrigan unterschätzte die Willenskraft von uns Terranern. Nachdem Mengsk, Sarah an die Zerg verriet, transformierten diese sie in ein Monster. Ein Mischwesen von Mensch und Zerg. Dank ihren Telepatischen Kräften wurde sie zu der größten Waffe der Zerg, welche die Protoss vernichtete und es mit uns gleichtun wollte. Doch hatte sie die Rechnung nicht mit unserer Ehre gemacht. Naja und da war dann noch dieses Artefakt, was uns letztendlich auch den Hintern rettete. Durch dessen Energie wurde Sarah wieder zu einem Mensch, jedoch hielt dies nicht lange. Sie kehrte zu den Zerg zurück und begann einen erbitterten Rachefeldzug gegen Arcturus Mengsk. Es ist ja nicht so, als ob ich diesem Kotzbrocken den Zorn der Zerg nicht gönnen würde, doch ging sie durch das Töten von Zivilisten eindeutig zu weit! Schließlich verwendeten wir erneut unser Artefakt, welches die Zerg ein weiteres Mal zurückdrängte. Als Konsequenz ihrer bitteren Niederlagen unterzeichnete sie, wenn auch nur wiederwillig, einen Nichtangriffspackt der nach dem Zerg Heimatplaneten benannt wurde. Seitdem überwachen wir unsere angriffslustigen Nachbaren, welche nur aus Angst vor dem Artefakt Ruhe geben.

„Sir“, unterbrach Matt seinen Gedankengang, „Wir werden gerufen.“

„Auf den Schirm, Matt.“, befahl Raynor fasst schon erschrocken.

„Nah Jimmy, mein kleiner, süßer Terranerliebling“, erklang eine weibliche ,kratzende aber auch sanfte Stimme, welche ihm sehr vertraut vorkommt.

Ohne eine Antwort von Raynor fuhr die Stimme fort: „Ich würde gerne mit meinem Schatzie alleine reden. Leicht lachend - Falls es keine Umstände macht.“
„Verlasst bitte alle die Brücke“, forderte Raynor.

„Sir, die will sie nur rumkriegen und alte Wunden aufreißen!“, ertönte Matt lautstark.

„Du hast einen sehr temperamentvollen, jungen ersten Offizier, Jimmy. Er ist aber ziemlich schnuckelig. Wenn er so gut ist, wie er aussieht, dann wäre er ein ehrenwürdiger Zerebrat“

„Matt, erneut fordere ich dich und deine Leute auf die Brücke zu verlassen, ich regel das schon.“ Matt erwiderte ein stures, jedoch freundliches „Ja Sir“, worauf hin alle den Raum verließen.

„Also, was willst du Kerrigan“, wies er sie ungeduldig hin.

„So harte Wort für eine alte schon lange nicht gesehene Freundin?“, erwiderte sie.

„Ich will einfach nur die Vergangenheit ruhen lassen. Also, was führst du im Schild?“.

„Erstens führe ich nichts im Schilde und zweitens habe ich nicht unsere Vergangenheit zerstört, ich war nur das Opfer. Weißt du überhaupt, wie friedlich alles hätte ausgehen können? Zuerst verzieh ich dir deinen Verrat an mir, danach gab ich dir erneut eine Chance mit mir zusammen zu sein. Du hättest mir nur gegen die Protoss helfen müssen aber nein, die hast dich erneut gegen mich gewandt.“, antwortete sie mit zunehmend erregter Stimme.

„Ich wollte mit dir fliehen, weg von Mengsk und den Zerg, dabei hätte ich dich so akzeptiert, wie du bist, selbst als Zergfrau. Ich habe dich über alles geliebt, meine Zuckermaus. Ich konnte aber nicht zulassen, dass du Milliarden unschuldige Menschen ab metzelst.“, dabei schwankte seine Stimme in eine trauernde, jedoch ebenwürdig erregte um.

„Darüber lässt sich streiten. Wie dem auch sei, bin ich nicht hier, um mit dir wie so oft zu streiten, sondern dich um Hilfe zu bitten.“, schluchzte sie kleinlaut.
„Das ist ja interessant! Du willst ernsthaft, dass ich dir helfe?“, antwortete er erstaunt.

„Ja genau, ich brauche deine Hilfe aber bilde dir nichts darauf ein, hast du verstanden!“, sprach sie erzürnt.

„Oh, die große Königin der Klingen braucht die Hilfe von einem untergeordnetem Dieser Link wird erst nach der Registrierung angezeigt. Terraner. Wie komme ich denn zu dieser Ehre?“, ertönte er verwundert.

„Mach dich nur lustig. Aber was ich zu sagen habe, könnte sehr wichtig für dich sein. Das Gleichgewicht der bekannten Völker steht am Abgrund. Für dich sollte meine Bitte großen Wert haben.“, erwähnte sie mit heller und freundlicher Stimme.

„Weiß nicht, warum ich dir noch vertrauen soll, nachdem was du mir und anderen angetan hast, jedoch hast du es geschafft mein Interesse zu wecken. Dann schieß mal los…“, verlangte er neugierig.

„Vor acht Tagen ist einer meine Hybriden verschwunden. Er ist ein Mischwesen aus Protoss und Zerg mit starken telepathischen sowie mentalen Kräften. Zuvor haben einige meiner Flugeinheiten verlauten lassen, dass drei Kriegsschiffe der terranischen Liga in Zergterritorium eingedrungen sind. Wie du sicherlich weißt, ist das ein Kriegsgrund. Mit dem Unterschied, dass die Liga der Aggressor ist. Ich habe natürlich festgestellt, wie sehr dir das Leben der terranischen Zivilisten am Herzen liegt, weshalb ich auf einen Feldzug verzichte, wenn du mir hilfst den Hybriden wiederzubeschaffen.“

Bei ihren Worten klingt sie sehr vertraut, fast schon verzweifelt. Seitdem sie die Zergkönigin ist, habe ich sie noch nie so mitgenommen gesehen. Sie tut mir fast schon leid.

„Drohst du mir etwa? So wie ich das sehe, bist du ziemlich verzweifelt, weil deine Superkräfte dir nicht weiterhelfen können und deine Drohnen ebenfalls versagen. Auch einen Krieg würdest du nicht gewinnen, weil wir noch das Artefakt besitzen.“, verkündet er selbstbewusst.

„Lass mich dir einen Anreizt geben, mir zu helfen. Selbst wenn ihr dieses Artefakt besitzt, kann ich trotzdem jede Menge Schaden verursachen. Denk doch mal ganz scharf nach, was könnte Mengsk nur mit einem Hybriden anstellen? – Eine Armee an züchten, die auf sein Kommando hört oder neue Waffen bzw. neue Rüstungen bauen, welche seine Truppen überlegender machen als deine. Spätestens dann wäre ihm ein Waffenstillstand von uns Dreien egal. Des weiterem würdest du meine zu tiefste Dankbarkeit erhalten.“, erdröhnte sie freundlich und zutraulich.

„Ach Sarah, wie soll ich deine Dankbarkeiten denn je ablehnen können. Ok, Schluss mit Lustig. Deine Aspekte sind sinnvoll und zugleich erschreckend. Gehen wir davon aus, ich helfe dir, warum glaubst du, das ich den Hybriden nicht für meine Zwecke missbrauchen würde?“, lächelte er hinüber.
„Du müsstest wissen, dass ich sehr überzeugend wirken kann. Also Deal?“, zwinkerte und lachte sie ihm zu.

„Deal aber ich warne dich, halte mich nicht für einen Narren!“

„Ich wusste doch, dass ich mich auf dich verlassen kann, mein süßer Jimmy.“ schloss sie fröhlich ihr Gespräch ab.

Oh man, habe ich mich wirklich darauf eingelassen? Ich bin richtig in ihre Fänge getappt. Aber wie kann ich nur ihrem unschuldigem Lächeln wiederstehen? Was ist nur mit dir los Raynor, wir hatten das ganze doch schon ein Dutzend Mal durch gekauert. Sie ist eine Massenmörderin der Zerg. Auf der Anderen Seite hat sie aber Recht, Mengsk kann mit ihren Hybriden tun was er will. Falls er es wirklich schaffen sollte, das bekannte Gleichgewicht zum Kippen zu bringen, ist er eine akute Bedrohung. Ich erinnere mich gerne an die Worte eines alten Freundes: „Wenn du etwas verändern willst, dann musst du dich erst selbst verändern. Beginne zu begreifen, wer du bist. Beginne deinen Feind zu lieben, um ihn zu verstehen. Erst wenn du das begreifst, bist du bereit für deine Ehre zu kämpfen, selbst wenn du dafür sterben musst. Die Dinge, für die es sich zu kämpfen lohnt, sind meist die, die du nie verstehen wirst, auch wenn du dessen Überzeugung bist.“ Und er hat Recht!
Plötzlich bemerkte ich ein leichtes Klopfen hinter mir, welches von Sekunde zu Sekunde lauter wird. Es hörte sich eisern an und scheint vom Haupttor zu kommen. Ich nähere mich an und… achso, Matt und die Crew. Die habe ich ja total vergessen. Ich bekomme ein Gefühl, dass sich nach Unmut und Angst anfühlt. Werden sie mir helfen oder mich zur Hölle schicken?

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Bitte in Fan-Fiction verschieben, danke. Augenzwinkern




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Teil 2 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Langsam und zögernd rufe ich: „Ihr könnt wieder reinkommen.“, während ich immer noch auf ihre Reaktionen gespannt bin.
Matt: „Alles in Ordnung Sir? Wir dachten schon, sie hätten uns vergessen.“, stöhnt er angespannt.

„Ich bitte dich Matt, wie könnte ich euch vergessen!?“, erwidert er verwundert.

Wenn er wüsste, wie Recht er hat. Ich hatte sie in der Tat vergessen und das ist erschreckend. Kerrigan hat es geschafft, durch ihre bloße Anwesenheit meine Gedanken an meine Freunde zu verdrängen. Wenn ich es nur abschalten könnte, diesen Drang, mit ihr zusammen sein zu wollen. Reiß dich zusammen! Lass sie nicht in deinen Kopf, vergess sie endlich, bitte!
„Wie ist eure Zusammenkunft verlaufen, Sir?“, entgegnet ihm Matt.

Raynor: „ Ich will es auf den Punkt bringen, ich versprach ihr meine Hilfe, um einen von ihr gestohlen Hybriden zurückzubringen. Er ist von Mengsk gestohlen worden und nur Gott weiß, was er alles mit ihm anstellen kann.“

„Nur damit ich das richtig verstehe, sie haben Kerrigan unsere Hilfe bei der Suche nach ihrem Hybriden versprochen. Sir, mit allem nötigen Respekt, diese Entscheidung kann ich nicht unterstützen. Letztes Jahr haben wir sie noch bekämpft und jetzt sollen wir ihnen helfen?“, antwortete Matt verwirrt und verärgert über Raynor‘s Vorhaben.

„Geb mir nur ein Shuttle, dann bin ich weg und ziehe das alleine durch.“, begegnete er seinem Offizier.

Matt: „Ich habe es mir nochmal überlegt, meine Mannschaft und ich sind nicht unbedingt begeistert, den Zerg in die Hände zu spielen, jedoch sind sie unser Commander und jeder von uns respektiert ihre Entscheidungen, auch wenn wir sie nicht immer verstehen. Wir sollten aufbrechen, um es schnell hinter uns zu bringen. Ich erwarte eure Befehle, Sir!“

Raynor: „Was würde ich nur ohne dich tun, Matt. Nimm Kurs auf Coral und bring uns dort auf die abgewandte Seite eines Mondes. Mengsk wird erst merken, dass wir da waren, wenn wir wieder weg sind. Ich will ein Team ihm Hangar zusammengestellt haben, welches aus den fünf besten Marines besteht, die wir haben.“

Matt bewegt sich auf den Navigationscomputer zu und ruft gleichzeitig via Kommunikationsanlage fünf Namen von Marines auf, die sich im Hangar einfinden sollen.

Matt ist der absolute Hammer! Ein Offizier, den es so nur einmal gibt. Ich hätte mir nie einen anderen wünschen können, als er es ist!

Nun kommt eine ziemlich unangenehme Seite des Fliegens auf uns zu, der Hyperraumsprung. Wie ich ihn hasse. Erst scheint die Zeit stehen zu bleiben, dann beginnt alles um dich herum auseinander gezogen zu werden. Beim ersten Mal, damals auf der Indipendenz, musste ich mich kurz danach übergeben. Direkt auf die Schuhe meines Vorgesetzten, was mir eine Karriere auf der Indipendenz unmöglich machte.

Durchsage: „Sprung in 30 Sekunden, alle auf ihre Stationen!“

Durchsage 25 min. später: „Fünf, vier, drei, zwei, eins und Srung!“

Und da waren wir, hinter einem Mond von Coral. Coral, dem Forschungszentrum von Mengsk’s Imperium. Eigentlich ein schöner Anblick, ein blauer Planet mit grünen Inseln und einer kleinen gefrorenen Eisfläche auf der Rückseite, über welche bunte Lichter fegen. Es muss eine Art Sonnensturm sein. Richtig schön. Einer der wenigen Planeten, der noch nicht mit Co2 und Atomaren Gasen verseucht wurde.

„Sind die Truppen bereit, Matt?“, fragte er seinen Offizier.

„Ja Sir, aber wie wollen sie die planetare Verteidigung umgehen?“

Raynor: „Ich habe da noch einen alten ID- Code, welchen ich von einem Imperialen Kreuzer gestohlen habe. Damit sollten wir durchkommen.“

Matt: „Und wenn er nicht funktioniert?“, entgegnet er.

„Dann sollten wie ganz schnell verschwinden.“, antwortet Raynor.




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21.02.2013 21:33 Blackstar8485 ist offline E-Mail an Blackstar8485 senden Beiträge von Blackstar8485 suchen Nehmen Sie Blackstar8485 in Ihre Freundesliste auf
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Im Hangar angekommen, verlieren Raynor und seine Truppe keine Zeit. Innerhalb von 5 Minuten quetschen sie sich in ihre Kampfanzüge und betreten das Shuttle. Mit einem lautem Knall und brummenden Turbinen startet der Transporter, welcher mit dem Imperialem ID – Code modifiziert wurde.
Raynor ist die Anspannung anzusehen. Seine Hände zittern, seine Stirn liegt in Falten und sein Schweiß läuft ihm langsam über die feuerroten Wangen. Dabei fummelt er nervös an seinem Sturmgewehr herum. Die anderen Soldaten verhalten sich kaum anders, jeder hat im Hinterkopf, dass nur ein Fehler ihr Leben kosten kann. Diese nervöse Atmosphäre wird durch den Funkruf der imperialen Sicherheit unterbrochen.

„Unbekannter Transporter, identifizieren sie sich. Nennen sie den Grund ihrer Anwesenheit und übermitteln sie ihren ID – Code.“

„Wir sollen die Bestie abholen. Auf Geheiß von unserem glorreichem Imperator Mengsk. Unser ID – Code lautet 09473629- I564-78112LU.“, antwortet Raynor in sich gekehrt.

„Die Verlegung der Bestie werde ich persönlich überwachen. Sie haben Landeerlaubnis auf Plattform B. Heil Mengsk!“

„Hhheil Mmmmengsk!!!“, ruft Raynor fast stürmisch ins Funkgerät.

Wenig später landet der Transporter auf Plattform B und wird bereits von mehreren Sicherheitsbeamten empfangen. Nachdem sich die Laderampe öffnet, eröffnen Raynor und sein Trupp das Feuer. Überrascht von diesem Überfall, habe die Sicherheitsbeamten keine Zeit sich zur Wehr zu setzen. Einer nach dem Anderem fällt, daran ist der sich in Rachegelüsten befindliche Raynor nicht ganz unbeteiligt. So schnell wie die Beamten fallen, so schnell beruhigt sich Raynor auch wieder. Wie ausgewechselt geht Raynor zu den Toten hin, kniet neben ihnen nieder und sagt: „Ihr wusstet nicht, für welches Schwein ihr dient. In diesem Leben waren wir Feinde, ich hoffe aber im nächstem mit euch brüderlich Seite an Seite stehen zu können. Es tut mir Leid.“

Nach diesen kurzen Worten reist er den Gefallenen ihre Identifikationsmarke ab und lässt sie in seiner Rüstung verschwinden.

Raynor schreit: „Los Männer, wir haben eine Bestie zu bändigen!“

Mit diesen Worten rennen alle in das Forschungslabor. Dabei kommt es erneut zum Schusswechsel. Mit lautem Rattern und schreien übertönt, bemerkt niemand das Verschwinden von Raynor in die nächste Forschungssektion, in welcher der Hybrid untergebracht ist.




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11.03.2013 20:52 Blackstar8485 ist offline E-Mail an Blackstar8485 senden Beiträge von Blackstar8485 suchen Nehmen Sie Blackstar8485 in Ihre Freundesliste auf
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